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Sie kann hier kostenlos heruntergeladen werden:
In einigen facebook-Gruppen hatte ich optimistisch angekündigt, dass der Report noch in diesem Jahr fertig wird. Das klappt nicht. Realistischer ist ein Erscheinungstermin Ende Januar (2018, nicht 2019 – wir reden ja nicht über den Berliner Flughafen).
Die Dokumentation ist seit heute hier downloadbar!
]]>Über 33.000 km auf dem Tacho, dabei 133 Stellplätze/Campingplätze besucht (davon allerdings 5 zwei oder drei Mal).
Bereiste Länder: Deutschland, Großbritannien, Österreich, Kroatien, Slowenien, Belgien, Luxemburg, Niederlande, Frankreich.
Sehr viele Thermen – vor allem in Deutschland und Österreich – aufgesucht.
Bis auf eine Nacht jedesmal an Landstrom angeschlossen.
Satellitenempfang war bis auf etwa vier Orte (Gewitter, Bäume) jedesmal möglich.
Die Internetverbindung für unsere Tablets per Sim-Card im Mobile Router hatte häufig nur ein ziemlich schwaches Signal – vor allem in Deutschland. Manchmal ein gutes Wi-fi Signal auf Campingplätzen, z.B. in England und Kroatien.
Fast jeden Tag im Wohnmobil gefrühstückt, meistens selbst zubereitet, selten fertige Brötchen vom Bäcker in einem Supermarkt geholt oder in einem Cafè gefrühstückt.
Abendessen im Wohnmobil selber an jedem zweiten oder dritten Tag – so schätze ich – zubereitet, ansonsten Essen gewesen in örtlichen Restaurants.
Im ersten Jahr gab es öfter mal eine Auseinandersetzung darüber, wer fahren darf, im zweiten Jahr wurde relativ konsequent abwechselnd gefahren.
Das Schlafdach hat sich als große, überwiegend schnarchgeräuschfreie Zone bewährt. Nur einmal wegen Gewitter und Orkan nicht darin geschlafen. Die Kälte im Schlafdach im Winter und der Übergangszeit wurde erfolgreich mit elektrischer Heizdecke, Zusatzwandisolierung und besonders guter Bettdecke bekämpft.
Vor allem durch das viele Essengehen (im Schnitt jedes Mal zwischen 40 und 60 Euro zu zweit mit Getränken und Trinkgeld) und die zahlreichen Thermenbesuche hat uns jeder Wohnmobilreisetag ungefähr zwischen 80 und 100 Euro gekostet. Das klingt viel, aber darin sind Diesel (10 L auf 100 km), Platzgebühren (häufig mit Kurtaxe), Strom, Gas, Wasser, Verpflegung, Saunabesuche usw. enthalten. Der Wertverlust des Fahrzeugs und jährliche Fixkosten (Steuer, Versicherung) sind nicht enthalten. Das ist schon ein Wohnmobilreisen auf hohem Niveau, wenn man die häufigen Restaurant- und Saunabesuche und die Übernachtung auf einigen luxuriösen Campingplätzen in England und Süddeutschland bedenkt.
Wir haben uns, nachdem wir beide Anfang 2016 ins Rentnerleben gestartet sind, das genau zu uns passende „Projekt“ ausgesucht. Eine sehr individuelle Art des Reisens, für die es allerlei zu organisieren und ständig zu entscheiden gibt. Beruhigend wirkt sich die Erfahrung aus, dass das Wohnmobilreisen für uns finanziell verkraftbar ist und wir diese Art des Reisens körperlich und geistig noch gut bewältigen und daran ganz viel Freude haben. Und unserer langjährigen Beziehung tut es auch sehr gut – auch gerade unter diesem Aspekt eine tolle Investition und Lebensweise.
Ergänzung (als Antwort zu einem Facebook-Kommentar gegeben):
Mein Wort „Bilanz“ war eigentlich der falsche Eyecatcher. Ich habe den vielen positiven Seiten unserer Wohnmobilreisen die wenigen negativen Erlebnisse gar nicht gegenüber gestellt oder das eine mit dem anderen abgewogen.
Aber irgendwie „rechne“ ich schon, denn wir hätten das Geld ja auch anders ausgeben können. Es war also eine sehr bewusste Entscheidung am Beginn unseres Rentnerlebens und das hätte ja auch schief gehen können. Insofern kann ich nach 2 Jahren „bilanzieren“: Es war für uns eine gute Entscheidung. Und ich kann in der Nacht vor einem Fahrtbeginn immer nicht gut schlafen – vor Aufregung und Vorfreude. Was will man mehr?
ggf. Sport- und Spielgerätschaften, Bücher, Tablet oder Notebook
ggf. besonderes Zubehör für Kinder und/oder Hunde
evtl. Fahrräder oder (Klapp-)E-Bikes mit Ladegerät
Bei allen Anschaffungen auf das zulässige Gesamtgewicht achten, also sich für möglichst leichtes Zubehör entscheiden. Beim Verstauen Schweres möglichst in eher untere Stauräume packen. Und: Nicht jedes Zubehör ist für jedes Reiseziel und in allen Jahreszeiten notwendig!
]]>Übrigens: Dank des großen Klappwaschbeckens (37 cm breit, 46 cm tief) in unserem Hymercar Grand Canyon kann man sehr angenehm eine “Katzenwäsche” vornehmen – so hat es meine Mutter immer genannt, wenn es schnell gehen musste und nur mal eben Haare und Gesicht gewaschen wurden.
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Bei der Übergabe haben wir eine Einführung durch den Händler bekommen und sollten uns tausend Sachen, Empfehlungen und Nutzungshinweise merken, zum Teil für die Einmottung des Womo im Winter…
Na gut, aus der Sicht von heute – 15 Tage und rund 1500 km später – war das alles okay und größtenteils notwendig.
Der generelle Eindruck
Der HYMERCAR GRAND CANYON hat als kompakter Kastenwagen so viele intelligente Lösungen integriert, dass man nur Respekt davor haben muss, welche ungeheure Intelligenz die Techniker in das Fahrzeug eingebaut haben! Nahezu alles ist gut durchdacht und äußerst praktisch zu handhaben. Man spürt die jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung von Reisemobilen beim Hersteller Hymer in Süddeutschland, Nähe Bodensee.
Die erste Fahrt
Das war eine kurze Strecke vom Händler Hymer-Center Köln im Rodenkirchener Gewerbegebiet zu unserer Wohnung am Rodenkirchener Rheinufer. Aber aufregend war es dennoch: Die hohe Sitzposition im Wohnmobil, die Handbremse links statt rechts vom Fahrersitz, die Schaltung mit einem 6. Gang und kein Rückspiegel innen, dafür aber eine Rückfahrkamera. Also so ein paar Kleinigkeiten, an die man sich natürlich erstmal gewöhnen muss. Aber insgesamt muss ich sagen, dass sich das große Fahrzeug (2 m breit, 2,7 m hoch, 6 m lang) gut fahren lässt.
Besonders angenehm: Der Überblick dank hoher Sitzposition, gute hydraulische Unterstützung beim Lenken, leichte Gangschaltung und angenehme Position des kurzen Schalthebels.
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Was in diesem Bild nicht dargestellt ist: Fahrer- und Beifahrersitz lassen sich ganz nach hinten drehen, so dass eine komfortable Sitzgruppe entsteht. Und: Das Schlafhubdach umfasst ein großes längs angeordnetes Doppelbett, zu dem man über eine Leiter durch eine große Einstiegsluke gelangt.
Für unsere Bedürfnisse und finanziellen Möglichkeiten erscheint uns ein Kastenwagen passend. Nach vielen Recherchen und Abwägungen hatten wir im Januar beim Hymer-Vertragshändler Beck, der nur 10 Minuten von unserer Wohnung entfernt seinen Sitz hat, das Wohnmobil bestellt.
Tipp: Ein besonderes Lob an unseren Hymer-Reisemobil-Händler Michael Beck: Er zeigte und erläuterte uns mehrere Hymercar-Varianten – sachlich, freundlich und unaufdringlich. Wir fühlten uns wirklich gut beraten und man ließ uns genügend Zeit, alle Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle abzuwägen und mit unseren Wünschen zu vergleichen. So wünscht man sich einen vertrauenswürdigen, professionellen Autohändler. Auch in den Preisverhandlungen war stets eine klare, offene Kommunikation gegeben. http://www.hymer-koeln.de

Das Wohnmobil ist ein Kastenwagentyp der Firma Hymer, ein Hymercar Grand Canyon mit Hubdach auf Fiat Ducato Basis mit 148 PS. Zur Ausstattung gehören drehbarer Fahrer- und Beifahrersitz, Küchenblock mit großem Kühlschrank, breites Bett im Heck, breites Bett im Schlafdach und ein Kompaktbad mit Toilette und Dusche.
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